St. Peter

Alle Herrlichkeit des Rokoko scheint in St. Peter versammelt und glänzt in hellem Gold – frisch wie am ersten Tag. Mit gutem Grund: 1989 wurde die elegante Kirche mit den Zwiebelturmzwillingen nach mehr als zehnjähriger Restaurierung der Gemeinde wie neu zurückgegeben.

Zu entdecken sind dort nicht allein Kunstschätze vergangener Jahrhunderte, sondern auch Kunstfertigkeiten unserer Tage: Die farbenfrohe Ausmalung des Innenraums besorgten der bayerische Kunstmaler Karl Manninger und sein Schüler Hermenegild Peiker. Historisches Vorbild waren die im Krieg zerstörten Fresken von Joseph Appiani (entstanden zwischen 1752 und 1755). Die umfangreichen Malereien erzählen Leben und Legenden des Apostels Petrus. Erhalten ist noch ein Original hinter dem Eingang.

Die Kirche wurde 944 von Erzbischof Friedrich von Lothringen gegründet. 1748 errichtete Hofarchitekt Johann Valentin Thomann auf dem Platz der abgebrochenen Pfarrkirche St. Marien den Neubau. Die ursprüngliche spätbarocke Eleganz ist in der historischen Wiederherstellung erreicht. Erhalten sind die reich geschmückte weiß-goldene Holzkanzel aus der Meisterwerkstatt des Johann Förster und einige üppig verzierte Altäre, darunter der Kreuzaltar von Hofbildhauer Hans Backoffen aus dem 16. Jahrhundert. Der Zelebrationsaltar wurde 1989 von dem pfälzischen Bildhauer Gernot Rumpf geschaffen – ausgestattet mit allerlei „Menschenfischen“, die in einem bronzenen Netz zappeln. Später kamen dann passend Ambo und Osterleuchter hinzu.

Standort

Weitere Informationen